Pflegereform: Warum es jetzt wichtig ist, einen Pflegegrad zu beantragen
Wer im Alltag auf Unterstützung angewiesen ist oder einen Angehörigen pflegt, muss nicht alles alleine bewältigen. Die PAPE Pflegegemeinschaft hilft dabei, passende Unterstützung zu finden – und berät dazu, warum es empfehlenswert ist, einen Erstantrag auf einen Pflegegrad unbedingt noch 2026 zu stellen.
Wenn alltägliche Aufgaben zunehmend schwerfallen oder die Pflege eines Angehörigen immer mehr Kraft kostet, ist es wichtig, sich rechtzeitig Unterstützung zu holen. Trotzdem zögern viele Menschen, einen Pflegegrad zu beantragen. Aus Unsicherheit, wegen des bürokratischen Aufwands oder weil sie glauben, noch keine Hilfe zu benötigen. Dabei ist es wichtig, sich mit den eigenen Möglichkeiten auseinanderzusetzen und zu evaluieren, welche Leistungen einem zustehen.
Warum sich ein Antrag noch 2026 lohnen kann
Der Sozialverband VdK empfiehlt, einen Erstantrag auf einen Pflegegrad möglichst noch bis zum 31. Dezember 2026 zu stellen. Hintergrund sind geplante Änderungen bei der Pflegebegutachtung durch ein mögliches Pflegeneuordnungsgesetz, das ab 2027 gelten könnte. Die gesetzlichen Regelungen sind noch nicht abschließend beschlossen, jedoch könnten nach derzeitiger Planung künftig insbesondere für die Pflegegrade 1 bis 3 höhere Anforderungen gelten.
Wer bereits einen Pflegegrad hat, soll diesen nach der aktuellen Planung grundsätzlich behalten. Ob und in welcher Form die vorgesehenen Änderungen tatsächlich umgesetzt werden, bleibt abzuwarten. Deshalb ist es sinnvoll, sich frühzeitig individuell beraten zu lassen.
Ein Pflegegrad eröffnet Möglichkeiten
Je nach Pflegegrad können Leistungen der Pflegeversicherung dabei helfen, den Alltag leichter zu bewältigen. Dazu zählen beispielsweise Pflegegeld, Unterstützung durch einen ambulanten Pflegedienst, Entlastungsangebote oder Zuschüsse für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen.
Welche Leistungen infrage kommen, hängt von der persönlichen Situation ab. Gemeinsam lässt sich herausfinden, welche Unterstützung den Alltag erleichtern und die Lebensqualität verbessern kann.
Wir begleiten Sie auf Ihrem Weg
„Viele Menschen und ihre Angehörigen leisten jeden Tag unglaublich viel, bevor sie sich Unterstützung holen. Dabei muss niemand warten, bis der Alltag kaum noch zu bewältigen ist. Wir nehmen uns Zeit, hören zu und schauen gemeinsam, welche Hilfen möglich sind“, erklärt Robert Pape aus der Geschäftsführung der PAPE Pflegegemeinschaft.
Der Antrag auf einen Pflegegrad wird bei der Pflegekasse gestellt, die zur jeweiligen Krankenkasse gehört. Anschließend erfolgt in der Regel eine Begutachtung, bei der eingeschätzt wird, wie selbstständig ein Mensch seinen Alltag bewältigen kann und wobei er Unterstützung benötigt.
Wichtig: Die Empfehlung bezieht sich auf Erstanträge. Bei einem Antrag auf Höherstufung sollte die individuelle Situation sorgfältig geprüft werden, da eine erneute Begutachtung auch zu einer niedrigeren Einstufung führen kann.
Sie sind unsicher, ob ein Antrag sinnvoll ist, oder wissen nicht, wie Sie anfangen sollen? Wir lassen Sie mit diesen Fragen nicht allein. Die PAPE Pflegegemeinschaft berät Sie kostenlos und unverbindlich, unterstützt Sie bei den nächsten Schritten und erklärt Ihnen, worauf es bei der Begutachtung ankommt.
Lebe Dein Leben – wir unterstützen Dich dabei.
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